Philosophie

Während die Pferde noch versuchen, uns zu zeigen, dass es ein ungelöstes Thema oder Problem gibt, wollen wir schon damit beginnen, unsere reiterlichen Ziele zu verfolgen. Um unsere Ziele trotz dieses Themas zu erreichen, nutzen wir Techniken, um dem Problem zu Leibe zu rücken – doch so können wir es (wenn überhaupt) nur oberflächlich lösen.

Das Pferd mag nach Anwendung dieser Techniken vielleicht tun, was wir wollen, doch das Thema ist immer noch existent – es kommt nur nicht mehr so offensichtlich zum Ausdruck. Anstatt die Chance zu ergreifen, etwas über uns selbst zu lernen und damit Wachstum zu ermöglichen, entscheiden wir uns, nicht auf das Pferd zu hören und eine Methode zu wählen, die zwar den Output verändert, aber unser Inneres unberührt lässt.

Vielleicht versuchen wir jeden Schritt, jede Handlung des Pferdes zu kontrollieren oder wir geben jede Kontrolle an das Pferd ab, denn wir fürchten, dass wir ansonsten etwas verlieren werden, was wir dann nie mehr zurück bekommen. Sicherheit, Kontrolle, Zuneigung des Pferdes, Angst – all diese Dinge beeinflussen, warum wir die Augen vor unseren Befürchtungen verschließen und irgendwann scheinbar nicht mehr weiter kommen.

Können wir tun was wir tun und dabei ein ehrliches Lächeln auf dem Gesicht behalten oder jederzeit entstehen lassen?

In dem Moment, in dem wir nicht mehr mit Leichtigkeit lächeln können, liegt das nicht unbedingt daran, dass wir eine Methode oder Technik falsch ausführen. Wenn sich etwas für uns nicht richtig anfühlt, dann ist es das vermutlich auch nicht, selbst wenn professionelle Trainer uns etwas anderes sagen wollen.

Unser Ansatz ist es, ganz bewusst ins Innere von Mensch und Pferd zu schauen und herauszufinden, was beide von ihrem eigenen Wachstum abhält. Denn nur wenn wir die Probleme schonungslos anerkennen, können wir unser Potential erschließen.

Oft versuchen wir, ein Ergebnis zu erzwingen, obwohl es noch nicht an der Zeit für dieses Ergebnis ist und wir noch nicht dazu bereit sind. Statt all die kleinen Schritte zu gehen, die es braucht, um den Berg zu erklimmen, wollen wir mit einem Sprung oben sein.

Wenn wir uns stattdessen die Zeit lassen, die wir brauchen, kann das Ergebnis ganz natürlich entstehen. Unsere Pferde helfen uns dabei.

Wenn wir von unseren Pferden, und gleichsam allen Wesen und Gegebenheiten, lernen wollen, müssen wir ihnen eine Stimme geben und lernen hinzuhören

– auch und gerade dann, wenn das, was sie sagen, uns weh tut. Es ist ein Weckruf: “Sieh hin! Öffne dich der Realität, erkenne wer du bist. Lerne dich zu akzeptieren, selbst in deinen dunkelsten Momenten. Und du wirst erkennen, dass das Leben so viel heller, freudiger und erfüllender ist, als du es jetzt erlebst.”

Wenn wir ein Problem mit unserem Pferd haben, können wir immer mit uns selbst anfangen. Wir können lernen, uns zu erkennen, unser Selbst erforschen und unserer Entwicklung Raum zu geben. Glücklich zu sein, bedeutet dass wir nicht mehr brauchen. Wir verfallen nicht in Selbstzweifel, wenn nicht mehr passiert, handeln nicht aus dem Bedürfnis nach mehr und fangen an, dem Leben zu vertrauen.

Flourishalona ist der Türöffner für diesen Blick auf die Fülle, das Gute und die absolut bodenständige Wahrheit, dass das Leben ein Wunder ist.

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