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3 Journalingimpulse, um mit Kritik an deinem sanften Pferdeweg umzugehen

Das blöde Gefühl, wenn jemand den eigenen Pferdeweg kritisiert hat, bleibt erstmal. Auch, wenn wir uns noch so sehr einreden, dass uns die Urteile anderer doch egal sein können *seufz*.

Was aber immer hilft: Mit jemandem drüber reden, der einen versteht. Sich Bestätigung für den eigenen Weg holen (und praktische Unterstützung, wenn man sie braucht). Sich wieder gesehen fühlen.

Aber nicht immer hat man so einen Menschen gleich bei sich.

Was kannst du dann für dich tun? Wie kannst du dich um dich selbst kümmern?

🌿 Eine meiner liebsten Selbstfürsorge-Praktiken ist das Journaling.

Beim Journaling – also beim Schreiben über das, was in dir vorgeht – kannst du selbst Abstand nehmen und zugleich ganz tief in deine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse eintauchen. Du kannst dir selbst die Bestätigung oder den Rat geben, den du gerade brauchst. Und durch das Aufschreiben fühlen sich die Worte fast so an, als hätte ein anderes Selbst sie für dich gewählt ❤️.

Es ist aber nicht immer ganz leicht, ins Schreiben hineinzukommen.

Deshalb habe ich heute 3 Journalingimpulse für dich.
 
 

Selbstfürsorge-Journaling – Wie du dir selbst hilfst, wieder Vertrauen in deinen Weg zu fassen

Die folgenden Schreibimpulse sollen dir genau in den Momenten helfen, in denen du dich verunsichert, hilflos oder allein fühlst, weil jemand den Weg mit deinem Pferd kritisiert oder dich sogar persönlich dafür angegriffen hat.

Aber vorher:

Atme einmal durch. Und werde dir darüber bewusst, dass auch dieses Gefühl vorübergehen wird 🌊.

Du bist nicht nur das, was du jetzt gerade in dir wahrnimmst. Das jetzt ist nur eine Art, dich selbst zu erfahren. Du hast so viele Facetten und jede einzelne zählt.

Nun leg Stift und Notizbuch (oder einfach ein Blatt Papier) bereit. Mach es dir mit Kerzen und Tee gemütlich (oder was immer dir dabei hilft, dich wohlzufühlen). Und lass uns beginnen.
 
 

Schreibimpuls 1: Die Liste eurer Erfolge

Ich finde, am leichtesten anfangen mit dem Journaling kann man durch Listen. Und wenn du gerade unsicher bist oder an deinen Fähigkeiten auf deinem sanften Pferdeweg zweifelst, ist ein Liste, in der du Antworten auf die folgenden Fragen sammelst, ein guter Ansatzpunkt:

  • Was zeigt dir, dass du auf dem richtigen Weg bist?
  • Was hat sich im ganz Kleinen (und vielleicht auch im Großen) mit deinem Pferd bisher positiv entwickelt?
  • Was habt ihr bisher miteinander erreicht, von dem du vorher vielleicht sogar dachtest, dass das nie was wird?

✍️ Liste all eure bisherigen Erfolge auf. Dass muss nichts sein, was andere als spektakulär ansehen würden. Es muss nur DIR wichtig sein. Für dich etwas bedeuten.

Dass dein Pferd fast jedes Mal auf dich zu kommt, wenn du es vom Paddock holst, ist ebenso ein Erfolg, wie dass ihr gemeinsam den Mut für eure ersten Spaziergänge gefunden habt.

Erfolge, Stärken und Möglichkeiten sind das, was wir übersehen oder kleinreden, wenn Unsicherheit und Selbstzweifel getriggert werden. Sie sind aber auch genau das, was uns aus diesen Empfindungen wieder herausholen kann.

Ja, du bist auch unsicher. Ja, es gibt Dinge, die noch nicht klappen und gute Gründe, die dich manchmal zweifeln lassen.

Das ändert aber nichts daran, dass du auch fähig, gut und erfolgreich bist.

Wir können all das zur selben Zeit sein. Und wir können lernen, uns dieser Vielfalt in unserem Sein bewusst zu werden. Sodass du Kritik und Angriffen mit der Selbstsicherheit begegnen kannst, die aus dem Bewusstsein erwächst, dass du ein vollständiger Mensch bist. Dass du genug bist. Und dass du all das sein darfst.

Führe die Liste so lange fort, bis dir wirklich nichts mehr einfällt. Und dann schreib noch ein, zwei Punkte mehr auf.

Schau dir die Liste an. Nicht schlecht, was ihr schon geschafft habt, oder? ✨
 
 

Schreibimpuls 2: Finde zu deinem Warum zurück

Die Liste euerer Erfolge hat eines gezeigt:

Dass du kannst.

Du bist nicht hilflos. Du bist nicht zu unsicher oder unfähig. Du weißt vielleicht nicht alles. Aber du kannst. Wenn noch nicht heute, dann sicher bald.

Es geht aber nicht nur darum, dass du deinen Weg gehen kannst. Sondern auch um das, was dich antreibt, deinen Weg zu gehen.

Wenn du zweifelst, entfernst du dich von deinem Warum. Dein eigener Weg fühlt sich plötzlich nicht mehr so wichtig an, weil du durch die Kritik verunsichert bist. Beurteilst du das alles falsch? 🤯

❌ Wahrscheinlich nicht. Du schaust nur gerade durch die Augen einer anderen Person mit anderen Werten und Vorstellungen auf DEINEN Weg.

Um zu beurteilen, ob du noch auf dem richtigen Weg bist, musst du wieder mit deinen eigenen Augen schauen. Was siehst du bei dir und deinem Pferd, wenn du zu deinem Warum zurückkehrst?

✍️ Dafür ist dieser nächste Schreibimpuls:

1. Schreibe möglichst sachlich auf, was dir geraten, prophezeit oder kritisiert wurde.

2. Schreibe darüber, weshalb du dich genau für den Weg entschieden hast, den du gerade gehst. Warum willst du das (was da kritisiert wurde) genau so machen? Warum entscheidest du jeden Tag genau so, wie du es tust?

Schreibe einfach drauf los. Deine Worte müssen nicht schön klingen und für niemanden Sinn ergeben, außer für dich. Wende dich deinen Werten und deinem inneren Kompass zu.

Und übrigens: Es ist okay, wenn dein Warum einfach lautet
 

“Weil es sich richtig anfühlt”.

 
 

Schreibimpuls 3: Fehlermut entwickeln

Auch wenn du dir deiner bisherigen Erfolge auf deinem Weg bewusst bist und mit deinem starken inneren Warum verbunden bist, braucht es noch eine Kleinigkeit, um von hier aus weiterzugehen:

Die Erlaubnis, Fehler zu machen. Lauter unperfekte Entscheidungen zu treffen. Zu lernen. Zu strugglen.

An dir selbst zu zweifeln, ohne an dir zu verzweifeln.

Es braucht das Bewusstsein, dass du gut genug bist. Dass du es gut genug machst.

✍️ Dafür ist dieser letzte Schreibimpuls:

Vervollständige den Satz “Ich darf Fehler machen, (weil/denn/um)…” mindestens 10 Mal.

Mit jedem Mal lockerst du den Anspruch, den du an dich selbst hast, ein kleines bisschen. Mit jedem Mal wirst du dir mehr darüber bewusst, dass auch du nur ein Mensch bist und ausprobieren und lernen und ja, auch hier und da etwas falsch machen darfst.

Sage dir selbst, was dir vielleicht bisher noch niemand so genau erlaubt hat.

Was darfst du, was du dir bisher nicht erlaubst?

Was darfst du, wofür du dich selbst bisher noch kritisierst?

Was darfst du, auch wenn du es bisher nicht an dir magst?

 

Genug von Alltagskampf und Trainingszwang?

Lass uns das Miteinander mit deinem Pferd so sanft gestalten, wie es DIR gefällt.

Was braucht es wirklich, damit du nicht mehr wahlweise frustriert oder hilflos vom Stall nach Hause fahren musst??? 

Um das herauszufinden, müssen wir nicht mal im selben Bundesland wohnen, denn:

DU bist Expert*in für dein Pferd und dich. Und euren Weg.

Kombiniere das mit…

🌿 unseren 10+ Jahren Sanftheits-Erfahrung,
🌿 extra für sensible Pferdemenschen verfeinerte Werkzeuge&Techniken 
🌿 und der Kraft eines bewussten “Ich-gehe-das-JETZT-an”.

Und schon erschaffst du nach unserem Klarheitsgespräch ein Miteinander mit deinem Pferd, das sich nach sonnigen Oktobertagen und selig in Ponymähne vergrabener Nase anfühlt. 

(Bitte einmal tief einatmen und den Gedanken genießen, dass DAS euer neues Normal sein könnte 😍!)

Anderthalb Stunden mit uns, nach denen es dir so in den Fingern kribbelt, dass du am liebsten sofort zum Stall fahren würdest. “Äh, ich bin dann nochmal kurz am Stall 👋…” (wir wissen beide, wo das endet – aber was soll’s, wenn du danach mit einem fetten Grinsen zu deinen Liebsten nach Hause zurückkommst 😅).


 

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